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Was macht mich gerade glücklich?

Das Mottorad-Fahren hat mich glücklich gemacht: der Fahrtwind , das Kribbeln im Bauch, die Gefahr ..
Und die Tatsache , dass hier immer ne Party ist, auf der ich Leute treffen kann.

Ich kann tanzen zu Musik. Ich kann mich zeigen im Tanz UND WERDE GESEHEN.  JEMAND LÄCHELT MICH ZURÜCK AN.

Ich habe getanzt – mit Augen zu – meine Becken geschwungen – gehüpft , gedreht. Vielleicht ne Cola getrunken. 😉

…Der Roh-Zeremonie-Kakao ist besser….

Interaktion mit anderen beim Tanzen erregt mich, bringt mich in Ekstase, ….

…ist orgasmisch.
UND DAS SCHEIBEN hier IST GEIL. Etwas zu produzieren ist Erfolg. Ich verarbeite mein Erlebtes und schaffe Reichweite und werde mir darüber klar , was ich will und kann. Ich erkenne, was bei anderen Resonanz macht. Juhu!!!

In Liebe – Lars

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Neid und Bewunderung – Schlüssel zu dem, was ich wirklich-wirklich will.

 

Wozu sollte ich mich auf den Weg machen, um herauszufinden, was ich wirklich will? Was mein Sinn im Leben ist? –> NA KLAR:

Um dem, was ich wirklich will, bedingungslos nachzugehen!!! 

Alles andere macht keinen Sinn. Da hilft nicht mal viel Geld und Luxus.

Worauf bin ich neidisch? – Was hat das mit mir zu tun?

Ich gestatte mir das Gefühl des Neids.

Würde ich auch gern so sein oder so leben? Die vitale Kraft des Neids kann ich in ein gutes, stimmiges Gefühl verwandeln.

Will ich genauso leben oder gibt es einen passenderen Weg?

Oder brauche und will ich das nicht wirklich-wirklich?

Kann ich etwas lernen von dieser Person ?

Wen bewundere ich? Was hat das mit mir zu tun?

Welche Menschen bewundere ich? Für welche Qualitäten oder Tagen bewundere ich sie? Gestatte ich mir, diese Aspekte als Potenzial in mir zu erkennen? Wie könnte ich dieses Potenzial stärker leben?

Ja- wow – das sind viele Fragen und sie bringen mich dazu, zu erkennen ich wirklich will.

Tief in meinem Unterbewusstsein.

 

Herzlich!

Lars

post scriptum: Oben auf dem Video seht ihr mich am berühmten Full-Moon-Party-Strand, Koh Pha Ngan, Thailand, an der MIR – Tanzbar. Die beste dort, weil sie nicht so ballermann-mäßig herüber kommt, wie der Rest des Strandes.

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Ich habe Spaß allein.

Boah, hallo, 

ich habe Spaß allein!

Geht das klar? Ist das gesund? Oder ist das total asozial? Also wenn ich hier morgens um zwei Uhr aufwache, schlechte Laune habe… und dann: esse ich eine Schokolade, vegan, mit ganz viel Kakao. Ich trinke einen Tee, Damiana-Tee. Dann gehe ich raus. Ich will zu einer Party. Und ich starte das Auto, das heißt: Ich versuche es zu starten und es springt nicht an. Ich probiers noch einmal. Es funktioniert nicht.

Dann gehe ich in den Bauwagen. Draußen in der Sitzecke und auf dem Trampolin ist es mir zu ungemütlich. Im Wagen ist es toll. Ich lese auf meinem Smartphone. Höre Musik. Tolle Musik: Schnipo Schranke mit dem Song ‚Pisse‘, eine Musikerin namens Mine mit ‚Schminke‘ ,…  Jetzt ist es mittlerweile draußen hell. Ich bin wach. Weil ich pinkeln muss, gehe ich vor die Tür. Ich bin nackt. Dann gehe ich wieder hinein und … (Gerade finde ich es komisch, dass dieses Diktierprogramm mir Anstatt des Wortes ‚Masturbieren‘ , machst du Bier‘ versteht. Womit hat das wohl zu tun? Funktioniert dieses Diktierprogramm, welches meine Worte aus dem akustischen in geschriebene Buchstaben umwandelt, mithilfe von Google. Und Kommt es statistisch häufiger vor, dass Menschen von Bier schreiben, als dass Menschen vom masturbieren erzählen? Oder spreche ich einfach undeutlich? Sei’s drum. Ich versuche jetzt zu schlafen. 

Tschüss! 

Ich liebe dich! 

*frischzugluft*

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Innere Transformation Reise, Reise, Räuberleiter

Reisetagebuch – Ubud auf Bali, Indonesien

Liebes Tagebuch! 😉

Hier auf Bali erlebe ich etwas total geiles. Als die Maschine, mit der wir aus Kuala Lumpur gestartet waren, auf dem internationalen Flughafen Denpensar Bali zur Landung anfliegt überkommt mich etwas Zauberhaftes. Gerade noch denke ich mal wieder an den Spruch: ‚Der Start und die Landung sind die gefährlichsten Momente beim Fliegen.‘ In diesem Moment ist es etwas wahrscheinlicher für mich zu sterben als sonst. Theoretisch. Vielleicht statistisch. Egal. Ich denke an den Tod.

Plötzlich aus dem Nichts steigt in mir die Gewissheit auf: Das ist nicht das Ende. Der Tod ist nicht das Ende. Diese tiefe Erkenntnis taucht einfach so in mir aus. Wundersam und sehr kraftvoll. Meine Sorgen – bämm – weg! Ich bin umhüllt von Glückseligkeit. Einfach so. Ein Lächeln steigt in mein Gesicht. Ich bin so dankbar dafür, dass der Geist der Insel Bali mir dies eingeben hat. Wer oder was soll es sonst gewesen? Zwei Monate später bin ich immernoch tief in dieser Erkenntnis verwurzelt.

Es ist Mitternacht und am Ausgang des Airports bietet uns ein junger, hochgewachsener Mann an, uns zu unserer Unterkunft zu fahren. Ubud sagen wir. Er sagt: 900.000 Indonesische Rupiah kostet das. Umgerechnet 60 Euro. Wir fallen aus allen Wolken, finden jedoch keine bessere Gelegenheit, handeln ihn auf 800.000 herunter und bitten ihn, an einem Schnell-Resturant anzuhalten. Die Kinder haben großen Hunger. Und da sagen die Leute: Bali ist günstig 🙂 – Jedenfalls nicht um 24 Uhr am Flughafen. Die Fahrt nach Ubud dauert dann nicht zwei Stunden wie angekündigt, sondern nur eine. Am Ende hilft uns der Fahrer beim Gepäck-tragen Wecken des Hotelpersonals von In Da Lodge (Für Bilder gerne anklicken. Leider bekomme ich keine Provision. Ist also kein Affiliate-Link 🙂 Wir hatten direkt die Pool-Villa. Eine Wohnung über zwei Stockwerke. Viel Holz. 80 qm. Und das für 17 Euro die Nacht oder so. Alle sind super nett. Die Kinder sind mittlerweile im Auto eingeschlafen. Wir tragen sie ins Bett.

Ein paar Tage vor unserem spontanen Bali-Trip habe ich erfahren, dass dort 90 Prozent der Menschen dort hinduistisch sind. Darüber freue ich mich riesig! Ich wollte nämlich schon seit meinen ersten Yoga-Erfahrungen vor einigen Jahren mal nach Indien. Bali ist nicht Indien. Religiös und traditionell gesehen: Es gibt keine Kaste der ‚Unberührbaren‘ auf der Insel. Die meisten Menschen sind Reisbauern. Wobei ich erfahren habe, dass viele von ihnen morgens und abends ihren Acker bestellen. Tagsüber machen sie andere Jobs. Taxi fahren, Essen verkaufen, in einer Gamelan-Band spielen. Hier ein Hörbeispiel:

 

Fast jeden Abend kommen wir in den Genuss dieser zauberhaften Meditationsmusik. Voller Kaos und Kreativität – Das vermisse ich meisten: Gamelan-Musik!!!

Es sehr viele dieser Musikgruppen aus Bali. Sehr viele und nur sehr wenige davon spielen vor Touristen. Ich selber habe keine Live gesehen. Nur gehört. Sie haben halt gerade intensiv für ein Tempelfest geprobt. Manchmal von 18 Uhr bis 23 Uhr.

Selbst in den großen Supermärkten erklingen diese Klänge vom Band. Eigentlich fast überall, wo einheimische Menschen sind. Jeden Morgen und jeden Abend. Dazu gehören die Räucherstäbchen und Opferschälchen, aus Bananenblättern geflochten. Es wird en Göttern geopfert. Es gibt Zeremonien für das Metall, das Wasser, die Erde,… einfach für alles, sollte man meinen. Diese Rituale empfinde ich als sehr komplex.

In unserer Unterkunft wird eines Tages eine fertig gestellte Wohnung ‚eingeweiht‘, gesegnet oder gereinigt wie auch immer man das nennen will. Die Prozedur dauerte Stunden. Alle machten mit. Ein Brahmane kam, musizierte mit einer Glocke und sang. Die Frauen sangen mit. Es wurde scheinbar wahllos Feuer aus Kokosnuss-Schalen angezündet vor der Wohnung. Natürlich sollten die bösen Geister vertrieben werden.

So ähnlich sah unsere Unterkunft auch aus. Wir haben bei einer balinesischen Mehr-Gegenerationen-Großfamilie gewohnt:

 

Auf unseren Mottorädern finden wir morgens diese Opferschälchen mit Reis. Vor den Haus-Eingängen, auf den Straßen vor den Geschäften. Einmal trete ich aus Unachtsamkeit auf eine. Darin ist Schokolade, denn sie stand vor einem Kakao-Laden. Ich hatte also die braune Masse am Fuß. Erklär den Leuten mal, dass das Schokolade ist :-)))

Beim Fire-Dance wurde mir ganz anders. Genial!!! Am liebsten wäre ich jeden Tag hingegangen. Die Kinder fanden es dann auch richtig gut:

 

Kakao-Zeremonien, Tantra-Workshops, Kontakt-Impro, Ecstatic-Dance, Sing-Kreise, … Das Angebot in der Stadt der Heilung ist riesig.

—meine Favorit war das 5-Rhythmen-Tanzen!!!!!! Juhu!!!!!

Wir treffen eine bekannte Familie. Digitale-Nomaden. Ernährungs- und Fitmes-Coaches. Durch sie lernen wir weitere kennen. Darunter zwei Menschen aus Lüneburg. Sie sind zum Teil mit den selben Menschen bekannt wie wir 🙂

Am meisten freue ich mich darüber, dass wir eine Familie aus Portland, USA, kennengelernt haben. So kommen wir dazu englisch-sprechen zu üben. Es gibt erstaunlicherweise keine Kommunikationsprobleme zwischen uns. Wir beide dachten bis dahin, dass wir schlecht englisch sprechen. So – wieder einen Glaubenssatz über den Haufen geworden. AHOUU! Der Familienvater ist am selben Tag geboren wie ich!!! Das ist kein Zufall. Es lebe der 20. Juni 1980.

Die Kinderbetreuung, wie wir sie beobachtet haben

Kleine Kinder sind zumeist in de Großfamilie, von der Großmutter, dem Vater (wie wir es häufig bei unserer Gastfamilie gesehen haben), der Mutter.. Größere ab 4 Jahren gehen in die Schule. 12 Jahre Schulzeit wird angestrebt. Ob die Eltern ihre Kinder zur Schule schicken und wann ist ihnen freigestellt, wurde uns gesagt. Meistens mit so zwischen 4 und 7 Jahren. Es muss ein Schulgeld gezahlt werden. Mein Eindruck war, dass vormittags alle Kinder in den Schulen waren. Die Schule beginnt sehr früh. So gegen 6:30 Uhr / 7 Uhr.  Die Schüler_innen tragen verschiedene Schuluniformen.

Die Ernährung

Vormittags so gegen 10 Uhr kocht jemand und den Rest des Tages nimmt sich jeder, was er/sie braucht. Abends gibts die Reste aufgewärmt. Gemeinsames Essen haben wir nicht beobachtet. Das ist bei den Tempelfesten und Feiertagen anders. Da bereiten alle zusammen die fleisch-lastigen Speisen zu. 

In den viele veganen und Rohkost- Restaurants sitzen keine Balinesen und essen. Anders herum arbeiten auch keine weißen und westlichen Menschen dort. Das ist in der ganzen Stadt so. Es gibt jedoch auch kleine Gar-Küchen und Essen auf dem Motorrad mit Beiwagen. Das gibt es Suppen, Reis und Schweine- bzw. Hähnchenfleisch.

 

In Ubud gibt es viele Backpacker. Aus aller Welt. Ich habe Leute aus den Niederlanden (ehemalige Kolonialmacht auf Bali), Frankreich, Lettland, Kanada, USA, Süd-Korea und Australien persönlich getroffen. Wir waren mit deutschen Familien vernetzt. Die meisten von ihnen sind Weltreise-Familie und für einige Monate in Ubud. Eine Mutter mit Kind studiert für ein Jahr auf der Insel. Eine andere arbeitet für eine NGO.

Wow, ja, das hätte ich fast vergessen. Wir haben einen ein-stündigen Ausritt gemacht auf unseren Motorrädern. Auf der Rückfahrt verfahren wir uns und finde so märchenhaft Landschaft. Wo sind wir hingefahren? Zum Fuße des Mount Batur.

https://de.wikipedia.org/wiki/Batur_(Vulkan)

Das ist ein aktiver Vulkan. Mein erstes Mal, dass ich einer lebendigen Lava-Schleuder so nahe sein darf. Gänsehaut! Danke, Bali!

So vieles was ich in Ubud konsumiert habe, hätte ich nicht gebraucht. Ich war einfach selig und beim nächsten Mal bleibe ich länger als die 30 Tage!! (Wir konnten nur 30 Tage bleiben, weil wir uns vorher kein Visum gekauft hatten.)

 

Much Love!

Lars

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Innere Transformation

Pläne setzen mich unter Druck.

Pläne setzen mich unter Druck.

Wenn ich einen Plan mache, schnürt es mir die Brust zusammen.

Pläne sind für mich abstrakt, trocken und nehmen keine Rücksicht auf Bedürfnisse.

Wenn mir also jemand vorschlägt oder verlangt etwas zu planen, dann gehen bei mir die Alarmglocken an. Ich bin alarminisiert.
Vor allem: Wenn ich einen Plan mache, dann fällt es mir sehr schwer, davon abzuweichen. Das ist ein Problem. Ich mache schlechte Erfahrungen mit Plänen. Fühle mich als falsch, wenn ich ihn nicht einhalte und noch schlechter wenn ich ihn skrupellos durchziehe.
Das führt dazu, dass ich keine Pläne mehr mache. Es fühlt sich sogar wundervoll an für mich. Nur nicht für die Menschen um mich herum, die sich Pläne wünschen.

Auch ohne Planen gibt es in mir einen Plan, dem ich vielleicht unbewusst folge. Dinge passieren. Ich reagiere. Ich nehme mir etwas vor. Dinge passieren. Ich reagiere darauf… Achtsam in meiner Umwelt.
Nur gut wenn ich dann einem höheren Ziel folge. Und nicht willkürlich konstruierten oder konkret imaginierten Vorgehensweisen hinterherjage.

OM!

Lars

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Innere Transformation

Demenz ist geil!!!

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Ich liebe Menschen, die ihren Gefühle freien Lauf lassen. Wir lernen oft schon sehr früh als Babys, unsere Emotionen zu unterdrücken. In der Familie , im Kindergarten, in der Schule. Dann heißt es: „Es tut ja nicht weh!“ , „Ist nicht so schlimm!“, „Hör auf zu weinen!“ , „Hör auf zu schreien!“. Es wird „Psssst“ gezischt. Das hört sich nach einer Schlange . Das Kind bekommt Angst und ist vielleicht ruhig.

Die Liste lässt sich individuell erweitern. Wir werden diszipliniert. Wir funktionieren in Gruppen , indem wie unsere Bedürfnisse aufschieben , unterdrücken und vergessen. Wir nehmen sie nicht mehr war. Filter bauen sich auf. Unsere Wahrnehmung verändert sich.

Und das ändert sich im Alter häufig . Demenz ist da ein Segen! Sie hat einen Sinn.

Unser Unbewusstes kehrt sich nach außen.

Das ist genial! Wir können klar und direkt, das Wichtigste äußern , was wir haben: unsere Wünsche und Bedürfnisse. Den Gefühlen freien Lauf lassen. Einem disziplinierten Menschen fällt es schwer damit umzugehen . Es kommen Ängste auf. – Die Furcht davor, gegen gesellschaftliche Konventionen, Benimmregeln und Werte zu verstoßen.

Na und?!

Was ist dir wichtig? Dein guter Ruf, der Status quo oder DEINE LEBENDIGKEIT?

Demenz fetzt! Demenz ist geil!!!

Viel Liebe!

Lars

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Innere Transformation Lifestyle

Ich bin ihre Sklavin

Hier ist es heute eklig nass kalt. Da hätte ich es doch lieber wärmer… Wie lebt ihr denn jetzt so ohne Geld?
„Als wir uns vor über einem Jahr dazu entschieden haben erstmal, nicht mehr von von ALG 2 zu leben, da dachte ich: Scheiße, was mache ich ohne Geld ? Doch schon bald würde mir klar: es fließt einfach, seitdem ich tue, was ich wirklich-wirklich will. Meine Sorgen dahingehend schwinden also mehr und mehr. Die Gewissheit und das Vertrauen lebt mehr und mehr auf: Für mich ist gesorgt. Es ist genug da. Ich lebe in Fülle.“
„Hmm…das kann mein Verstand nicht verstehen. 🤔“
„Was genau kann er nicht verstehen?
Die Erkenntnis , dass ich in Fülle lebe? Dass das Geld einfach so kommt, weil ich tue, was ich wirklich-wirklich will? (also so ganz weiß ich ja noch nicht, was ich wirklich-wirklich will- aber ich bin auf dem Weg, es bald genauer heruaszufinden mit meinem Freund Veit)
Ist das, was Du täglich tust, das, was du wirklich – wirklich willst? Also das wonach Dein Unterbewusstsein schreit? Da steckt keine Bewertung drin. Mich interessiert es nur, falls du Lust hast, da nach zu spüren 😉
Was ist für Dich Geld ? Wie wichtig ist es für dich?
So viele Fragen auf einmal- sorry! „
„Die Frage stellt sich mir gar nicht so oft. Was ich wirklich will. Ich bin so im Fluss und mache einfach. Ist mir auch viel zu anstrengend da ständig drüber nachzudenken.
Geld ist für mich wichtig. Es ist für mich ein Bezahlungsmittel.
Wenn ich zum Bäcker gehe und mir ein Brot hole,will der Geld von mir. Mein Vermieter will Geld. V. gibt mir Geld. Ein Kreislauf. Aber das ist doch auf der ganzen Welt so,oder? Außer in einigen Urvölkern. ohne Moos nix los. Man kann natürlich auch vom geld anderer Leute leben. Aber irgendwer muss es immer Ran schaffen
. Oder?“
„Ja!
Siehst Du : Das Geld kommt einfach. Du tauschst es gegen Zeit. Weil Du es gern machst, ist es für Dich einfach im Fluss.“
„Ja.“
„Das ist es ja: niemand MUSS es ran schaffen! Wir wollen es. Wir geben etwas wertvolles von uns und dafür bekommen wir einen EnergieAusgleich – Geld. Wenn ich also etwas richtig gern mache, wie die Betreuung der Menschen bei V., dann bekomme ich auch viel zurück. Um so mehr, desto lieber ich meinen Job mache. Und das Geld kommt von den Kundinnen oder?“
„Klar müssen es viele tun um nicht zu verhungern.
Ich muss es auch tun, um nicht zu verhungern. Es sei denn, ich nehme es von anderen. Dann wäre ich ein Schmarotzer.
So wie der Efeu, der das Wasser aus den Bäumen saugt , und der Baum dann verreckt.
Also, wenn ich nicht müsste, würde ich den Job bei Verena auch nicht machen.
Aber ich wüsste auch nicht, was ich sonst tun sollte. Also mach ich einfach.:)
„Für mich hört sich das sehr nach Angst und Schwarz-Weiß-Malen an.
„Ja,stimmt. Weil ich hier bei den ganzen Angst-Leuten in der Kleinstadt lebe. Das färbt ab.“
„Kennst du jemanden, der verhungert ist? Woher weißt du das?“
„Ne, nur aus dem Fernsehen. Ich muss es auch tun, um nicht zu verhungern. Es sei denn, ich nehme es von anderen. Dann wäre ich ein Schmarotzer.“
„Ist das so? Efeu ist eine wertvolle Heilpflanzen und hilft gegen Krebs sehr effektiv. Schmarotzer sind sehr wertvoll in der Gesamtheit. Ohne sie läuft nix auf der Erde
Es IST automatisch ein Geben-und-Nehmen.“
„Interessante Sichtweise.
Also ,wenn ich nicht müsste, würde ich den Job bei Verena auch nicht machen.“
Und wenn ich sagen würde: du musst nicht! Was brauchst du? Nur Geld ? Und ich würde es dir monatlich überweisen?
Das Wichtigste für mich ist, dass es dir richtig, richtig gut geht!:-*“
„Irgendwie denken alle, sie müssten. So wird das alles am laufen gehalten.
Ein Freund hat mir das mit dem Efeu Mal gesagt.
Der Kuckuck fetzt auch, der legt seine Eier ja in fremde Nester und klappt auch.
In diesem Moment wäre ich gerne wieder schwanger. Aber nur in diesem Moment.
Jetzt schon wieder nicht mehr.“
„:-)“
“ Irgendwie denken alle, sie müssten. So wird das alles am laufen gehalten.“
„Hört sich krass an: Das größte treffende negative Beispiel , dass ich kenne, ist der Nationalsozialismus. Naja, daran will Mensch sich nicht erinnern.
Wir sind ja auch noch ein kleines Stück davon entfernt: auch wenn die AfD an manchen Orten schon bei 30 Prozent sind, Menschen von Rechtsextremen ermordet werden…
Hört sich negativ an, doch wir können was tun, um’s lebensfroher zu machen.
„Ja, alles negativ
:grins: gerade ne voll positive Kundin. Hat mich gelobt.“
„Ja,  wir haben unser Selbstwertgefühl nicht von innen heraus, sondern sind abhängig von Lob und Strafe, Bewertungen. So kenne wir es aus unserer Erziehung, Kindergarten, Schule. UND ES IST ANDERS MÖGLICH, OHNE BEWERTUNGEN GEHT’S AUCH.
Ich freue mich für deinen Erfolg ! Juhu! Die Kundin kann öfter kommen.
Gibt Dir Deine Chefin eigentlich die Hälfte von ihren Einnahmen ?“
Lach lach….neeeee
Ich bin ihre Sklavin“
„Echt?“ …
…Ich habe heute etwas gelesen, was Mut machen kann:
>>>Felsenfeste Überzeugungen aus der Geschichte der Menschheit:
„Was veranlasst Sie zu der Annahme, dass ein Schiff gegen den Wind und gegen die Strömung Segeln könnte, wenn man nur ein Feuer unter Deck anzünde? Ich habe keine Zeit, mir so einen Unsinn anzuhören.“
Napoleon Bonaparte über die Erfindung des Dampfschiffes
„Die Mauer wird in 50 und auch in 100 Jahren noch bestehen bleiben.“
Erich Honecker am 19. Januar 1989
„Es wird noch viele Jahre dauern – und dies nicht zu meinen Lebzeiten- bevor eine Frau britischer Premierminister wird.“
Margret Thatcher, spätere britische Premierministerin,
1974. …“<<<
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Innere Transformation Lifestyle

Zeit für Kinder. Mein Glück. Meine Freiheit.

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Mein Anliegen:

Die Freiheit / Das Glück meiner Kinder und damit vor allem meine Freuheit / mein Glück! 🙂

Warum?

Ich will einfach mehr Familien treffen, die sind wie wir 🙂 Und: Ich habe keine Lust mehr auf die Gewalt auf den Straßen, in den KiTas, in den Schulen und auf die Gewalt, die keiner sieht, nämlich die, die zuhause statt findet.

Wut ist gut, Ungeduld ist richtig, Scham ist da. Bitte, lasst es da sein! Gibt den Schattenemotionen einen Raum!

Wie?

Mein Vorschlag: 

Chillt Leute! Verbringt mal 5 Tage die Woche non-stop mit euren Kindern und das über fünf Wochen hinweg. An den anderen zwei Tagen macht das, was liegen geblieben ist. Versucht nicht krampfhaft alle eure Erledigungen und Arbeiten mit den jungen Menschen zusammen zu machen oder sie darin zu integrieren. Hört darauf, was sie wollen! Anfangs werden die Stimmen vielleicht noch klein sein. Aber sie rufen. Hört nur! Die Bedürfnisse stecken in ihnen. Bringt auch eure Bedürfnisse ein. Kommt zusammen auf einen Nenner. Im Zweifel: Mach das, was deine Kinder wollen. Machs mit und spüre, wie es sich anfühlt. Viel ist möglich! Auch ohne viel Geld.

Die Sachen, die deine Kinder wollen sind zu verrückt? – Mach sie mit. Wenn sie zu krass sind: Sprich über deine Ängste mit ihnen! Lass dich aber auch ein. Riskiere den Unmut der Menschen um dich herum, wenn deine Kinder in Fußgängerzone herumtoben oder durch ein Ladengeschäft laufen.

Lass sie laut sein, wenn es dich persönlich nicht stört. Andere können auch sagen, wenn ihre Grenze erreicht ist.

Ihr habt zu viel Arbeit? Lasst sie liegen! Es lohnt sich. Versprochen! :-*

Um wirklich Glück mit deinen Kindern zu erleben, schließe Frieden mit deinen Kindern. Machen einen Friedensvertrag!

Wie schließe ich Frieden mit meinen Kindern? – Hier ist ein Link zu einem Vertrags-Entwurf von Alexej Sesterheim:

F-R.-V-E-R-T-R-A-G-8053 (1)

Herzlich!

Lars

post scriptum: Mir brennt dazu noch ein Buchtipp auf den Nägeln:

Ekkehard von Braunmühl: Zeit für Kinder: Theorie und Praxis von Kinderfeindlichkeit, Kinderfreundlichkeit, Kinderschutz. 1978.

 

 

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Innere Transformation Lifestyle

Realität und Fantasie verschwimmen

Bei meinem Fernsehkosum fiel mir autoethnographisch auf: Reale und fiktive Ereignisse verschwimmen mit dem Rest meiner Realität. Vor allem die Gefühle , die in mir beim Fernsehen mitklingen, 

Wieviel Zeit verbringen wir damit, konstruierte Filme, Serien, Facebook-Links, Instagram und vieles mehr zu konsumieren? Sie sind mehr oder weniger fiktiv. Auch Nachrichten zeigen oft nur eine von vielen Perspektiven auf die Wirklichkeit. All das darf sein für mich.

Vor allem sind es meine Emotionen, die Fernsehserien und – filme und andere Sendungen hervorrufen. Sie finden natürlich Zugang zu meinem Alltag. Sehr viel unterbewusst! So baut sich meine Realität wirklich erfahrbar zu einem beachtlichen Teil aus diesen fiktiven, inszenierten Darstellungen zusammen.  Dieses Phänomen ist wohl kaum nur auf den Konsum von TV zurück zu führen. Der Mensch wird durch seine Erfahrungen geprägt. Diese bezieht mensch in seine Wirklichkeit mit ein. Das alles kann ich super nutzen, um mein Mindset zu gestalten. Ich heiße Dich willkommen, liebe Fiktion. ICH HEßE DICH WILLKOMMEN, LIEBE UTOPIE!!!

Warum also nicht die Einflüsse wählen, die

 

lebensbejahend,

aktiv,

vertrauensvoll

 

sind und sich für mich richtig anfühlen. Das stärkt meine Beziehungen zu Wesen, die mir nahe stehen.

Ich bin also achtsam, welche Geister ich rufe! :-*

In Liebe!

Lars

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Innere Transformation

Minusgeld

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Haad Yao – Ein Strand an der Westküste Koh Pha Ngans, Thailand

 

Ich benutze bewusst nicht den Begriff ‚Schulden‘. Schuld ist ein konstruiertes Konzept. Ich möchte es einmal herunterbrechen: Schuld begegnet uns, wenn wir uns ‚entschuldigen‘. Wir bitten damit darum, dass eine Schuld von uns genommen wird? Doch welche Idee steckt dahinter? Es klingt nach Christentum und Erbsünde, nach Ablasshandel.

Es klingt aber auch nach einem Geben und nehmen, das Regeln unterworfen ist. Dass nicht frei und ohne Erwartung geschieht. Das Schuldgefühl soll sich tief ins Gewissen brennen. Die Folge kann sein: ich fühle mich minderwertig. Doch wie gerecht kann ein geben und nehmen sein, wenn Güter ungleich verteilt sind unter den Individuen? Und wer profitiert vom Konzept Schuld? Eher Menschen, die oben auf der Hierarchie-Leiter stehen oder eher die weiter unter?

Anarchisten können mit ‚Schuld‘ wenig anfangen. Daher nenne ich das Minus auf dem Konto, wenn es denn mal auftauchen sollte, Minusgeld 🙂

Herzlich!

Die Frischzugluft