Kategorien
Lifestyle

(K)eine Zauberei! Fermentation – MilchsäureGärung

Liebe Interessierte!

BauArbeiter*innenNahrung ist am besten hochwertige RohVegane Nahrung. Heute habe ich es mal wieder geschafft. Ich habe Kohl eingelegt. Milchsauer. Dazu braucht es nicht viel. Hier in Bali war die schwierigste Zutat das Einmachglas. Weiterhin braucht es nur Gemüse und Salz. Der Rest geht von Selbst. Wie von Zauberhand!

Dauer 3 – 10 Tage

Also:

Den Kohl schnibbeln und in einer Schüssel mit den Händen quetschen. Weiteres Gemüse dazu. (Ich hatte gerade nur Tomaten.) Gerne Knoblauch, Ingwer, Wacholderbeeren… Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Als Gewürze hatte ich Pfeffer und Chilli da.

Das Gemüse und der Kohl werden in die Gläser gedrückt. Die Tomate gibt viel Saft. Wenn das Glas voll gestopft ist, kommt noch der Saft hinein, der beim zerquetschen und Salzen ausgetreten ist.

Das Gemüse sollte vollständig mit Flüssigkeit bedeckt sein! – Man kann einfach frisches Wasser aufgießen, wenn´s nicht reicht.

Den Deckel nur auf die Gläser LEGEN! Nicht fest drauf schrauben. Und die Gläser auf ein Tablett stellen. Es wird nämlich in den nächsten Tagen gären und dabei Flüssigkeit über den Rand treten.

Nach einigen Tagen kann abgeschmeckt werden. Wenn´s am leckersten ist oder nach 10 Tagen – GENÜSSLICH VERSPEISEN! Oder fest verschließen und im Kühlschrank lagern.

Bei mir kribbelt es meist im Körper. Als ob es in mir weiter sprudeln würde. Und nach einem Gläschen bin satt und fühle mich GUT GENÄHRT.

Es ist so wundersam, wie die MilchsäureBakterien wie von Zauberhand aus der Umgebung ins Glas geraten und sich dort so sehr vermehren und austoben.

DANKE, Ihr Milchsäure-Gött*innen!!!

Die FrischZugLuft

photo5328080022621236395
Nach einem Tag (hier bei 30°C) ist etwas übergeschwappt. GärungsBläschen sind am Rand zu sehen.

 

 

Kategorien
Lifestyle

Satisfaction

 

I got satisfaction, while dancing on Koh Lanta!

Kategorien
:-* Lifestyle

Wie bin ich zum Tanzen gekommen?

Ich-tanze-nicht war mein Dogma als Kind, in der „Pubertät“ und auch mit 20 Jahren. Steif war ich und alt fühlte ich mich. Eine Schwere in mir führt dazu, dass ich blockiert bin dafür, mich lustvoll zu bewegen. Es ist mir sooo unangenehm – allein die Vorstellung daran, es zu tun, lässt mich im Boden versinken. Und dennoch wünsche ich mir manchmal, dass ich es kann. Ich fühle mich nämlich ausgeschlossen, wie bei der Disko auf der Klassenfahrt im Alter von 14 Jahren. Alles Tanzen oder hängen bei der Musik ab. Nur ich nicht. Ich bin bin verzweifelt auf einem Zimmer. Und das liegt nicht nur daran, dass ich unglücklich verliebt bin…

Mit ungefähr 20 Jahren bewege ich mich das erste Mal zu Musik: Es ist Death-Metal und ich bin am Head-Bangen. Wenn ich sehr mutig bin, mache ich auch mal den Propeller mit meinen schulterlangen Haare. Das machte sehr viel SPaß und verausgabte mich dabei ziemlich. Die Bands waren begeistert. Viele Zuschauer gab es auf den kleinen Konzerten nicht und dann noch einer, der schwungvoll sein Haupt im Takt bei 180 beats per minute schüttelt.

Düster bliebt die Musik. Weiter ging’s dann mit Gothic-Partys.  Da lernte ich dann auch schon mal jemanden kennen ;-), was nicht leicht ist, bei so düsteren verschlossen leidenden Gestalten. Ich beobachte, suchte mir den am leichtesten nachzuahmenden Tanzschritt aus, der auch möglichst nicht so albern aussah und tanzte so, wie die meisten es taten. Wir bewegten uns harmonisch hin und her, wie gekoppelte Oszillatoren (schwingende Körper).

Dann kamen bald die Drum’n’Bass- Partys…. doch das Tanzen an sich machte zwar Spaß so in der Gruppe. Es war jedoch noch nicht die Erfüllung, die es für ich heute darstellt. Es war mehr Inszenierung und ich war nicht frei in meinem Sein. Außerdem war ich meistens auf der Suche nach einer Partnerin.

Ein großer Wandel zum Tanz, den ich eigentlich meine, begann erst mit meiner BIODANZA- Erfahrung. Spirituelle Tänze. 5-Rythmen…

Heute tanze ich oft einfach den Tanzes wegen. Um meinen Körper zu bewegen. Ich spüre mich tief dabei. Und bin so voller Freude, wenn die Musik in mich hinein fließt und mein Körper sich ohne nachzudenken bewegt…

Kategorien
Innere Transformation

Es lebe der Exhibitionismus! – Ich zeige mich.

Liebe Freund_innen,

vor zwei Wochen taten mir die Nieren ziemlich weg. Ich war schlapp und fühlte mich krank.

Da ich nicht krankenversichert bin, wollte ich das nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Ich stoppte meinen exzessiven Schokoladenkonsum und ließ die zwei Tassen Kaffe am Tag weg, um meine Nieren zu entasten. Alkohol trinke ich sowieso seit 15 Jahren nicht mehr, Zigaretten und Drogen sind ebenfalls längst passee. Ich bin straight edge1.

Mein Immunsystem ist stark.

Die Ernährung stelle ich auf 80 % Rohkost um: Ganz viel Paprika, Möhren, Fenchel, Äpfel, Birnen, und vor allem Orangen. Letztere sind so lecker süß hier in Portugal. Dazu mal eine Avocado.

Morgens warme Zitrone.

Nach zwei Tagen bin ich wieder topfit.

Ich beginne mit dem täglichen work-out, weil ich plötzlich ´ne Menge Kraft in mir spüre.

Dazu nutze ich ein paar Facebook-Videos von Bob Aero Fit als Vorlage. Animal moves– laufen wie ein Bär, dann wie ein Krebs, meine Körperteile entgegen der Schwerkraft bewegen und immer wieder tief in die Hocke. Die mountain runners machen mich fertig. Meine Knie werden weich und zittern. Ich komme schon nach einigen Minuten an meine Grenzen. Nach einer halben Stunde Power-Sport bin ich wach und ganz da.

Und das work-out wirkt nach.

In den nächsten Tagen noch spüre ich den Muskelkater in Muskelgegenden, die ich schon gar nicht mehr kannte. Ich spüre meinen Körper bis in jede Zelle und nehme dadurch meine Emotionen und Stimmungen hautnah und klar wahr.

Juhuuu! Das ist Leben!

Auch wenn es die Traurigkeit ist, die sich zeigt oder die Leere:

Umso mehr ich sie willkommen heiße, desto schneller ziehen sie weiter.

Ohne die „Genussmittel“ Kakao, Zucker und Kaffee macht sich in mir schon eine Lücke breit, die ausgefüllt werden will. Vielleicht gibt es grad zu viele Serotonin-Neurotransmitter in meinem Hirn und zu wenig Glückshormone.

Ich suche einfach nach dem ultimativen Kick,

also nach dem nackten Leben.

Ich suche die Hitze und die Scham. Ich zeige mich und meine Gefühle. In meiner unmittelbaren Umgebung und meinen Gefährt_innen gegenüber. Ich zeig mich DIR. Das kribbelt ordentlich, wenn ich einen Mut erstmal aufgebracht habe, den „Veröffentlichen“-Knopf zu drücken.

Es geht mir hier also nicht um den Exhibitionismus auf physischer Ebene. Hier ziehe ich nicht nur meine Kleider aus. Ich nehme meine Maske ab. Fließen lasse ich die Energie, die in mir steckt.

Ich lasse sie frei in den Raum.

Und dann: Zweifel – War das richtig? War das nicht zu krass? Scham steigt in mir auf. Es wird heiß. Es ist mir peinlich so zu sein, wie ich bin.

Doch nur kurze Zeit, denn ich lasse diese Gefühle da sein. Sie durchfließen mich.

Ich liebe mich, so wie ich bin.

So wie ich bin, bin ich genau richtig.

Ich liebe DICH, so wie DU bist.

So wie DU bist, bist DU genau richtig.

Ich danke dir, dass du hier meine Erlebnisse bezeugst ohne sie zu bewerten.

Und hier kommt noch das passende Video von MamaPunk* dazu. Sie ist ganz ohne Maske:

https://www.youtube.com/watch?v=6QpoBp6owvs

Viel Liebe!

Deine Frischzugluft

 

 

1 „Straight Edge [stɻeɪt ɛdʒ] (englisch etwa ‚nüchterner Vorteil‘, wörtlich ‚gerade Kante‘; auch straightedge, seltener str8 edge, abgekürzt SE, SxE oder sXe) bezeichnet eine Gegen- bzw. Jugendkultur aus dem Bereich des Hardcore Punks. Ihre Anhänger werden als „Straight Edger“, gelegentlich auch nur als „Edger“ bezeichnet. Die Bewegung verdankt ihren Namen dem Lied Straight Edge der Band Minor Threat, in dem Sänger Ian MacKaye über sein drogenfreies Leben singt. Dabei setzt sich Straight Edge aus dem Wort straight für ‚geradlinig‘ und der US-amerikanischen Phrase to have an edge‚einen Vorteil haben‘) zusammen.“
(Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Straight_Edge)

Kategorien
:-*

Drei Fliegen mit einer Klappe

Liebe Freunde,

es ist ein Uhr nachts und ich schreibe meine „morning-papers“: alles kommt raus, ungefiltert aus meinem Inneren, meinem Bauch, meinem Herz, meiner Seele. Ich lege meine Gedanken offen dar.

Kacken – ich war zwei mal Kacken heute Abend.

Immer zwischendurch bei der „business-school“. Dabei habe ich das Gefühl: ´Ich störe Franzis dabei zu schlafen. Jetzt wird sie sich beschweren. Gleich aber bestimmt. Morgen wird sie gerädert sein´ – Diese Gedanken plagen mich. Warum? Sie sind so zerstörerisch. Sie suggerieren mir ja gerade die bösartige Absicht, Franzis zu nerven. Ich lasse es sein! Einfach so.

Ich entscheide mich dazu positiv zu denken.

Ich tue etwas tolles. Ich schreibe von meinem Herzens-Thema. Kennt ihr das auch? Diese Gedanken, die nur dazu da sind, um unglücklich zu sein? Ich schüttele sie ab.

Weg!

Ich atme auf.

Meine Intention ist es, meinem Gefühl zu folgen. Mein Gefühl zu leben.

Das tut auch allen um mich herum gut.

Der Kanal ist frei für etwas neues:

Frida (5) wälzt sich in ihrem Bett umher. Sie liegt im Nebenzimmer. Ich bekomme einen Schreck. Es ist die Angst davor, dass sie aus dem Bett fällt, mit dem Kopf aufschlägt, einen Schock erhält, verletzt wird…

Stopp!

Ich gehe einfach rüber und lege mich zu ihr. Und schlage drei Fliegen mit einer Klappe. Frida fällt nicht mehr raus, weil ich jetzt die Seitenbegrenzung bin, Franziska kann in Ruhe schlafen und meine Gedanken sprudeln weiter wild und frei.

Frei wie Poesie. Es fließt. Das bedeutet auch: Ich habe Kraft, um in meine Schatten zu sehen.

Was liegt dort verborgen? Mein Körper sagt: Bauchweh. Luft ist im Bauch. Sie will heraus. Sich einen Weg bahnen. Doch meinen Schattenseiten zu begegnen fällt mir schwer. Ich lenke automatisch ab:

Weißt du wie wahrscheinlich es ist, ein Molekül des letzten Atemzuges von Jim Morrison (Sänger der Band „THE DOORS“ einzuatmen und zwar mit dem nächsten Atemzug?

Die Wahrscheinlichkeit wird bei nahezu 100 Prozent liegen!!!

Das ist Physik. Wenn du magst, rechne ich es dir gern vor. Das liegt zum Einen daran, dass ein Atemzug (gleich fünf Liter Luft) so unheimlich viele Teilchen enthält. Zum Zweiten liegt es daran, dass sich Gase auf der ganzen Welt gleichmäßig ausbreiten. Du hast sogar ein Edelgas eingeatmet, Argon. Das atmest du genauso ein, wie es Jim Morrison ausgeatmet hat.

Viel wichtiger dabei ist die Botschaft:

Wir sind alle miteinander verbunden. Alles ist eins.

Ich liebe DICH.

Denn: Ich liebe mich.

Ich liebe das Leben!

Herzlich!

Die Frischzugluft

post scriptum: Es ist spät. Meine Augen fallen zu. Wenn ich wieder fit bin, werde ich mich meinen Schattenseiten widmen. Versprochen! – Sie lässt mich nämlich so wunderschön lebendig fühlen.

Kategorien
Reise, Reise, Räuberleiter

Reisend sein mit Kindern

 

 

Kategorien
:-*

Mantra ungeschminkt

Direkt nach dem Aufstehen in der gemütlichen Bauwagin: Frida und Zora zelebrieren ihre Rollenspiele. Ich mache Yoga. Atemübungen, Sonnengrüße und hier seht und hört ihr eines meiner Lieblingsmantren. Ungeschminkt 😉

Herzlich!

Die frische Zugluft

Kategorien
:-*

www.youtube.com/watch

Kategorien
:-*

Frida (5) hat mich geschminkt…

…als Katze 😻 mit einer Krone 👑. Die ist mit roten und schwarzen Edelsteine besetzt, wie man sieht. 💪

Und das alles mit einem Kayalstift (Wie schreibt der sich?).

💄habe ich auch drauf! 💪

🙂

Kategorien
:-*

Leere

Ich bin leer. Jaaa, leer! Ich atme sie ein, diese Leere! In mir tauchen alte Glaubenssätze auf. Ich bewerte: Leere ist schlecht. Sie darf nicht sein. Leere bedeutet faul sein. Man sollte diese Leere auf jeden Fall vermeiden. Am besten hat man Angst vor ihr.
Ich atme sie tief ein, die diese Leere. Ich genieße sie.

Herzlich!
Die Frischzugluft

post scriptum:
In vielen Yoga-Lehren ist die völlige 🙂 Leere DER erstrebenswerte Zustand.